Spannendes & Ideen #21: Hauskonzert, Bäume und Autonomes Fahren

Baum mit Blick in die Sonne durch das Blätterdach

Wir sammeln Spannendes, Interessantes und Ideen rund um das Thema „Stadt der Zukunft“. Wie werden wir in Zukunft leben, arbeiten, wohnen und wirtschaften? Hier ein paar Anregungen, über die wir im September 2020 gestolpert sind:

Hauskonzert

Durch die Corona-Einschränkungen im öffentlichen Leben sind einige branchen stark betroffen. So auch die Künstler- und Veranstalterbranche. Aus der Not eine Tugend gemacht haben die Gründer von https://www.couponconcerts.com/. Über die Internetplattform kann man sich für Hauskonzerte eigene Künstler buchen, die dann bei den „Kunden“ und Kulturliebhabern zu Hause im kleinen Kreis aufspielen. Dies hilft beiden Seiten: Künstlern, die aktuell wegen Auftritts- bzw. Versammlungsverboten ohne Einkommen sind und den Menschen, die sich solche Auftritte ins Haus oder in die Nachbarschaft holen! Sehr schöne Aktion und hält hoffentlich auch nach Corona noch an.

Hug a tree

Hug a tree ist eine Aktion, die The Icelandic Forest Service ins Leben gerufen hat und sich an Menschen richtet, die während der Social Distancing-Regeln angehalten sind, Abstand von anderen Menschen zu halten. Als Alternative empfehlen sie, in die Wälder zu gehen und einen Baum zu umarmen. Die Initiative zog die Aufmerksamkeit der Medien in aller Welt auf sich. Auf Instagram kann man unter dem Hashtag #hugatree schon über 100.000 Ergebnisse sehen, in denen sich Menschenm mit ihren „forest friends“ treffen. Wie beschrieb ein Ranger das so schön? „When you hug [a tree], you feel it first in your toes and then up your legs and into your chest and then up into your head. It’s such a wonderful feeling of relaxation and then you’re ready for a new day and new challenges.” (Quelle: BBC)

Eine schöne Aktion und mit etwas Abstand betrachtet auch eine gute Idee für Aktionen mit und in den sozialen Medien für das Stadtmarketing, für Themen-Aktivisten und vieles mehr.

Autonomes Fahren für mehr Resillienz?

Die chinesische Regierung scheint – anders als Deutschland und andere Regierungen – ihre Corona-Förderungen eher in aufkommende Technologien zu investieren als Geld als Stimulus für die Wirtschaft bzw. gezielte Branchen auszugeben, berichtet FastCompany. Sie zielt damit vor allem auf die Infastruktur und die Technologie ab, die für fahrerloses Fahren notwendig ist.

Der Gedanke dahinter ist, dass in Zeiten einer Pandemie Robotertaxis und Roboter-Lieferwagen einen sichereren Transportweg für Menschen und Waren darstellen können. Sicherheit meint hier nicht nur weniger Unfälle sondern auch weniger Kontakt- und Infektionsrisiken.

Wir werden sehen wie sich das in China entwickelt. Schöne neue Zeit oder die Vorbereitung auf ein dauerhaftes Leben mit Pandemien? Ein Beitrag zu einer höheren Resillienz der Kommune ist es allemal.

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