Spannendes & Ideen #20: Schwimmbad auf der Straße, Angst vor der IT in den Verwaltungen und keine Platiktüten mehr in Chile

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Wir sammeln Spannendes, Interessantes und Ideen rund um das Thema „Stadt der Zukunft“. Wie werden wir in Zukunft leben, arbeiten, wohnen und wirtschaften? Hier ein paar Anregungen, über die wir im August 2020 gestolpert sind:

Schwimmbad mitten in der Stadt

Wien ist ja insgesamt, was die Stadtentwicklung angeht, recht gut dabei. Aktuell startet das für drei Wochen anberaumte Projekt „Gürtelfrische West“, wie u.a. der Kurier berichtet. Auf einer sonst stark befahrenen Kreuzung entsteht ein Swimmingpool, Liegewiesen, Gründflächen mit Palmen und Kulturprogramm.

Wenn man sich ein wenig „umliest“, gibts natürlich auch jede Menge Kritik. Aber es ist insofern spannend, als dass man so etwas einfach auch mal ausprobieren muss um zu sehen wie die Wirkungen sind. Wie regelt sich der Autoverkehr neu ein? Was machen die Radfahrer? Wird das Projekt von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen und genutzt? Ein schönes Projekt und wir sind gespannt auf die Erkenntnisse daraus.

Digitalisierung in der Verwaltung unerwünscht

Einen interessanten Beitrag zum Thema IT in deutschen Amtsstuben findet sich aktuell auf Golem, einem IT-News-Channel. Golem berichtet, dass die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung nur sehr schleppend voran kommt. Gerade in Coronazeiten keine gute Idee, wenn Daten von Gesundheitsämtern per Fax eingehen und dann händisch irgendwie weiterverarbeitet werden. Oder wenn Bauanträge nicht genehmigt werden können, weil die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keinen Zugriff auf die notwendigen Daten haben.

Das Problem sind, nach einer Capgemini-Studie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gegen die Veränderungen in den IT-Prozessen sträuben. Sie lehnen Veränderungen ab und geben keinen Einblick in die eigenen Abläufe und konterkarrieren so die Arbeit der eigenen Kolleginnen und Kollegen aus der IT-Abteilung.

Keine Plastiktüten mehr in Chile

Chile ist das erste Land in Lateinamerika, in dem Geschäfte keine Plastiktüten mehr ausgeben dürfen. Das Gesetz war schon im August 2018 in Kraft getreten und gab den Supermarktketten sowie den kleineren Läden noch Zeit, die neuen Vorschriften umzusetzen. Wer sich nicht dran hält, muss zahlen – und zwar umgerechnet etwa 350 Dollar. Mit dem Gesetz sollen etwas 5 Milliarden Plastiktüten eingespart werden.

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