Zigarettenstummel

Autofrei und Zigarettenkippen

Autofreie Innenstädte – wegen Corona?

Viele Städte in der Welt arbeiten daran, die Aufenthaltsqualität sowie die Möglichkeiten für das Gehen und Radfahren zu verbessern. So hat Mailand eines der ehrgeizigsten Fahrrad- und Fußgängerprogramme aus der Taufe gehoben, in Paris werden 300 Millionen für ein Netz von Radwegen zur Verfügung gestellt, in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá werden ganze Straßen für den Autoverkehr gesperrt, in Wien werden temporäre Begegnungszonen und Pop-up-Radwege installiert – es gibt viele weitere Beispiele.

Auch London kündigte jüngst an, weite Teile der Innenstadt autofrei machen zu wollen. Der Bürgermeister begründet diese Aktion damit, dass es nach dem Covid-19-Lockdown darauf ankommt, Abstand zu halten und dies in öffentlichen Verkehrsmitteln oft nicht möglich sei.

So gut und richtig das Ziel ist, die Lebensqualität in Städten zu verbessern und dazu das Rad und das Gehen zu fördern, muss man doch aufpassen, wie man es begründet. Um die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern, ist das Auto eigentlich geradezu perfekt mit seinem abgeschlossenen Innenraum. Mit einer solchen Begründung, mit der zwei ehrenwerte Ziele unzulässig miteinander verknüpft werden, schafft man eher Mißtrauen in der Bevölkerung – wie die rege Diskussion auf den Tweet zeigt.

Berlin nun mit „Ballot Bins“ und „Kippster“

Wie kann man Menschen motivieren, Zigarettenkippen nicht einfach auf den Boden zu werfen? Die Berliner Stadtreinigung hat dazu aktuell einen Test gestartet mit sogenannten „Abstimmungsbehältern“ für Zigarettenkippen

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, auch „Ballot Bins“ oder „Kippster“ genannt. 30 Behälter wurden im Stadtgebiet an Standorten installiert, die häufig durch achtlos weggeschnippte Zigarettenreste verschmutzt werden, wie Haltestellen oder in Einkaufsstraßen.

Die Behälter haben zwei Fächer, deren Inhalt man durch eine Glasscheibe sehen kann. Bei jedem Behälter wird über eine Frage abgestimmt, wie beispielsweise „Was schaust Du lieber? Filme oder Serien? Die Raucher können dann abstimmen, indem sie ihre Zigarettenkippen in das jeweilige Fach werfen.

Ein paar „pädagogische“ Fragen sind auch dabei, wie die Frage „Wusstest Du, dass eine weggeworfene Kippe bis zu 60 Liter Wasser verschmutzt? Ja oder Nein?“

Eine schöne Idee und wir sind gespannt, zu welchen Ergebnissen der Test kommt. Es wäre schön, mehr solcher Ideen zu nutzen, um die Verschmutzung der Städte besser in den Griff zu bekommen.

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