Spannendes & Ideen #12: KI, Ältere und Klimawandel

Schild The climate is changing - so should we

Wir sammeln Spannendes, Interessantes und Ideen rund um das Thema „Stadt der Zukunft“. Wie werden wir in Zukunft leben, arbeiten, wohnen und wirtschaften? Hier ein paar Anregungen, über die wir im Dezember 2019 gestolpert sind:

KI für alle!

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Auch Städte und Kommunen werden in Zukunft mehr damit zu tun haben. Die Bürger sollen profitieren, von dem was mit maschinellem Lernen in Zukunft möglich sein wird. Finnland hat schon 2017 eine nationale Strategie für künstliche Intelligenz verkündet und dabei auch das Ein-Prozent-Ziel ausgegeben: Ein Prozent der 5,5 Millionen Finnen sollten lernen, was KI ist, was sie kann und was nicht. Ein Team der Uni Helsinki hat dazu den Online-Kurs „Elements of AI“ entwickelt und veröffentlicht. Vier Monate später war das Ziel erreicht und ein Prozent der Finnen – also 55.000 – hatten den Kurs absolviert.

Mittlerweise sind es mehr als 200.000 Zugriffe weltweit. Der Kurs ist seit 2018 frei verfügbar im Netz und lädt jeden Interessierten ein. Wie wäre es, mehr Menschen auf diesen Kurs aufmerksam zu machen und ihnen so mehr über das Thema Künstliche Intelligenz zu vermitteln?

Leben in der Stadt für Ältere?

Eine schöne Idee aus Manhattan, New York. Auch größere Städte haben ihre Probleme, insbesondere auch die großen Weltstädte, die man eher aus touristischer Sicht kennt. Doch auch hier geht es lokal um Fahrradwege, Parkmöglichkeiten und alles, was auch kleinere Städte umtreibt.
Gale Brewer ist die „Borough Präsidentin“ von Manhattan – ich übersetze es mal mit „Stadtteilbürgermeister“, wobei der Stadtteil Manhattan von den Einwohnern her größer ist als die meisten deutschen Großstädte. Auf ihre Initiative wurde durch ihr Team eine Broschüre für Ältere Bürgerinnen und Bürger erstellt, die Auskunft gibt über die „Altenfreundlichkeit“ von rund 200 Supermärkten in Manhattan. Bewertungskriterien waren ob eine Lieferung möglich ist, ob die Gänge rollstuhlgeeignet sind, ob es Kundentoiletten, einen Aufzug oder Rolltreppen gibt, ob Seniorenrabatte gewährt werden und ob Leistungen nach einem nationalen Lebensmittelhilfeprogramm gegeben werden. Neben der Broschüre gibt es eine passende Webseite. Eine schöne Idee, die nicht ganz neu ist, aber sicherlich in eine Ideensammlung zum Inspirieren lassen gehört.

Vorbereitung auf den Klimawandel

Und noch mal New York City: die Verkehrsbetriebe von New York City, die MTA, bereiten sich auf den Klimawandel vor.

Das geschieht nicht von ungefähr, denn der Sturm Sandy vor ein paar Jahren ließ einige U-bahn-Stationen absaufen, was für teure Schäden gesorgt hat, die heute noch nicht alle behoben sind. Auf dem Bild werden gerade neue Fluttore getestet, die ein Überschwemmen der Station verhindern sollen.

Über Twitter fragte ein User dann an, was da denn passieren würde. Nach einer ersten Antwort der MTA, man stelle um auf U-Boote kam dann die tatsächliche Erklärung.

Die MTA hat am eigenen Leib erfahren müssen, dass der Klimawandel existiert und bereitet sich darauf vor. Was können wir daraus lernen? Das was im Großen beriets passiert, müssen wir auch in kleineren Kommunen durchspielen. Das sind nicht unbedingt gegen Hochwasser zu schließende U-Bahn-Eingänge aber es amcht durchaus Sinn, das eine oder andere durchzuspielen und zu schauen wie man dem begegnen kann.

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